Dienstag, 23.04.2013

roadtrip with the girlies

Rooadtriiip!

Als ich in meiner vorletzten Woche 3 Tage frei hatte, dachten meine Mädels Josie, Yasmin und Tamara aus Apollo Bay und Ich: „Lass uns doch auf einen kleinen Roadtrip gehen, damit Nadine auch mal etwas von der Gegend sieht in welche sie sich so verliebt hat.“. Leicht gesagt, leicht getan!

Aber ich will von vorne erzählen.
Angefangen hat alles mit einer Übernachtung im Leuchtturm. Da ich schon immer unbedingt mal in einem Leuchtturm übernachten wollte (wenn ich schon dort arbeite!!!) dachte ich mir, schnapp dir doch einfach mal deine Mädels und verbringe eine Nacht im Leuchtturm.  
Wir wussten, dass wir die 3 darauf folgenden Tage IRGENDetwas unternehmen werden. Es stand nur noch nicht so ganz fest WAS.
Daher kreuzten Josie und Ich mit unseren großen Rucksäcken bei der Arbeit auf die bereit für alles waren. Wir hatten unsere Schlafsäcke, Zelt, warme Klamotten sowie Bikini dabei. Hört sich zwar jetzt bisschen komisch an „warme Sachen und Bikini“ aber hier in Apollo Bay weiß man wirklich nie. Da es der 2 südlichste Punkt Australiens ist bekommen wir eben doch schon manchmal die kalte Pazifik-Luft ganz und total ungebremst ab. Aber zurück zur Geschichte. Wir hatten also gepackt für jedes erdenkbare Abenteuer. Dann hieß es montags nach der Arbeit (Josie und ich mussten beide arbeiten) also: Giiirlies Niiight J.
Eingeleitet wurde der Abend mit einem fantastisch guten Essen von Toula. Toula ist unsere griechische Köchin die immer alles und jeden bemuttert und vor allem FÜTTERT. Ich glaube ihr Lebensmotto ist wortwörtlich „eat my girl, eat my girl“. Ihr hab ich auch zu verdanken, dass ich gefühlte 100 kg zugenommen habe in meiner Zeit im Leuchtturm… Aber naja, was macht man nicht alles für Menschen die einem wichtig sind – man ist soooo leckeres Essen. Nur für Toula versteht sich!
Zu Abend gab es also griechischen (what else?!) Reis mit Lammgeschnetzeltem und einen Ricotta-Käsekuchen als Nachtisch. Serviert mit einem typisch australischen Rosé Wein aus der Sovereign Hill Weinregion (für die Weinkenner unter euch (ok, das war ein Witz)).

Nach einer langen Nacht mit Articulate (mein aller absolutes Lieblingsspiel! Ein wenig wie Tabu, jedoch nur der Teil bei welchem man wörtlich etwas beschreiben muss und einfach sooo viel cooler), dem meiner Meinung nach besten Spiel auf der ganzen großen weiten Welt bei welchem Yasmin und ich jedes Mal sehr, sehr, sehr ehrgeizig mit dabei sind und ein Team bilden, vielen Chai-Milkshakes (Yasmins und meine Eigenkreation) und unzähligen Mädelsgesprächen bekamen wir am nächsten Morgen eine dicke Überraschung. Kurz überlegten wir uns die Türe nicht auf zu machen da es durchaus möglich wäre, dass Paul, unser Chef davor steht und einen von uns vieren (jawohl, wir arbeiten alle dort. So mehr oder weniger.) zum arbeiten haben will. Unser zweiter Gedanke war „ouh shit, we´ve been too loud, paying customers girls“ da wir in einem von unseren Hotelzimmern übernachtet haben wo im Zimmer nebenan zahlende Kunden untergebracht waren. Gott sei Dank haben wir sie aber doch auf gemacht. Naja, eigentlich ich. Im Schlafanzug.  Alle anderen hatten die Hosen voll und verkrochen sich lieber unter ihren Decken. Denn es war: Frühstück ans Bett, bestehend aus Bacon&Eggs, baked beans, selbst gebackenem Brot, Coffee, Orange Juice und Müsli. Ja gibt´s denn sowas?? Gibt es! Sogar in wandelnder Form. Das ganze Phänomen wird dann Toula genannt ;-)

So wunderbar gestärkt oder eher vollgegessen, machten wir uns dann daran, den Tag zu planen.
Dafür haben wir in 100 verschiedene Richtungen gedacht. Nach unzähligen Tassen Tee für Yasmin und mich(wir verehren unsere gemeinsamen Tassen Tee. Strong but milky, hot, Yazzie with one sugar.) hatten wir dann endlich den Masterplan ausgearbeitet.

Erster Stopp: der Otway Fly. Ein völlig überteuerter und übertrieben touristischer walk durch den Regenwald bei dem man über eine massive Stahlbrücke über die wunderschönen Baumkronen läuft um schließlich dann einen ca. 600 Meter hohen Turm zu erklimmen von welchem aus man so ziemlich den kompletten australischen Regenwald sehen kann. Als ich gesagt habe dass das völlig überteuert sei, meinte ich das auch so. 30$ um einen Spaziergang im Wald zu machen?! Wir jedoch mussten keinen Cent zahlen. Haha, connections babe. Wir haben´s eben einfach drauf. Jawohl! Der eigentliche Grund für unsere kostenlose Tour ist eigentlich nur das Geschick meiner Chefin. Der Leuchtturm und der Otway Fly haben nämlich so eine Art Abkommen: jede Attraktion verkauft verbilligte Tickets für die jeweils andere. Da Yasmin die Tochter von meinen Chefs ist, konnten wir meine Chefin Denise ganz schnell dazu bewegen dort doch einfach mal anzurufen und anzukündigen, dass „4 ihrer Mitarbeiter einen Geschäftsausflug machen werden, um überhaupt mal zu sehen, was sie denn eigentlich verkaufen“. Ich habe sogar noch einen hilfreichen deutschen Beitrag dort geleistet. Man bekommt dort eine kleine Karte in die Hand welche in Englisch, Chinesisch und natürlich Deutsch erhältlich ist (da sieht man mal wie vertouristet Australien bereits ist). Ich als einzige nicht einheimische akzeptiere natürlich die Herausforderung sofort, einen Rechtschreib-, Grammatik oder Wasauchimmerhauptsachefehler- Fehler zu finden. Diejenigen die mich gut genug kennen wissen natürlich, dass ich fündig geworden bin ;-)

Mittagessen gab es dann im ridge-café, das Café von welchem wir mit Essen beliefert werden. Surprise, surprise, wir haben lunch auch kostenlos erhalten. Chaggaching!

Den Rest des Tages haben wir dann damit verbracht, die faszinierenden Wasserfälle, Höhlen, Berge und rainforest walks in unserer Umgebung zu erkunden, von welchen es dort einfach unbeschreiblich viele gibt. Ich sagte ja bereits, dass ich mich in die Gegend dort verliebt habe.

Die folgende Nacht haben wir bei Josies Mum in Colac verbracht. Yasmin und Tamara sind von dort aus wieder heim da sie am nächsten Tag wieder echten Verpflichtungen nachgehen mussten. Jaja, die Arbeit…
Josies Mum hat uns dann morgens auf dem Campingplatz Lake Elizabeth ausgesetzt, auf welchem wir dann den Tag mit Zelt aufbauen, Feuerholz sammeln; klein hacken; Feuer anzünden, Wandern, quatschen und nach Schnabeltieren Ausschau halten verbracht haben. Ich muss sagen, dass unser Feuer mit Abstand das Beste war. Wirklich!
Auch wenn das Wetter nicht zu hundert Prozent auf unserer Seite war, haben wir jeden Tag voll ausgenutzt. Am dritten und damit leider auch schon letzten Tag unseres kleinen Roadtrips sind wir mit Marni, Josies Schwester und einer Hand voll Freunden in die Beech Forest traditional Breweryund gönnten uns dort ein typical aussie lunch.  Dabei hat sich nur nochmal bestärkt, dass eben einfach nichts an die gute schwäbische Küche hin kommt :-) Danach ging es natürlich wieder weiter und wir machten uns auf den Weg noch mehr faszinierende Wasserfälle und Natur zu bestaunen und bewandern.

 

Ich finde, wir haben wirklich und absolut das allerbeste aus den uns zur Verfügung stehenden 3 Tagen rausgeholt. Das hat Josie und mich auch ziemlich arg zusammen geschweißt. In ihr habe ich wirklich das Gefühl, eine wahre Freundin fürs Leben gefunden zu haben.
Aber genug nun vom sentimental werden. Ich will euch ja auch nicht mit jeder einzigen Kleinigkeit nerven.
Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf da wir ja den ganzen Tag auf Tour waren, ging es dann am nächsten Morgen direkt wieder zur Arbeit.

Und damit endet der legendäre und genial spontane Roadtrip around Apollo Bay mit meinen Mädels auch schon. Ist eigentlich viel zu schnell vorbei gegangen. Und ohne die Hilfe von diversen Personen die entweder Taxi, Unterkunft oder Management gespielt haben wäre das alles auch gar nicht möglich gewesen. Ich liebe meine Leute dort!

Mittwoch, 10.04.2013

Great Ocean Road

Wie ja schon des öfteren erwähnt, lebe ich hier direkt an der Great Ocean Road.


Da ich aber ziemlich viel arbeite und kein eigenes Auto habe, habe ich es biseher noch nicht geschafft die besagte auch mal zu machen.


Daher habe ich mir Scott, seinen 9-jährigen Sohn Hunter und natürlich seine 4 Räder geschnappt und bin auf ein kleines Erlebnis gegangen.

(Um es gleich zu Anfang zu sagen, ich war dieses mal ein bisschen zu faul um einen ewig langen Eintrag zu schreiben, daher müsst ihr euch dieses Mal mit Bildern und kleinen dazugehörigen Erläuterungen begnügen...) :-D

Bleibt mir also nur noch zu sagen: "Let the Roadtrip begin"!! :)

'little white chocolate dogga' durfte natürlich auch mit auf grosse Reise...

kapuff... Hunter und ich sind wahre Cowboys bzw girls!

Und dann haben wir es endlich auch mal geschafft, die 12 Apostel, DAS touristending an der Great Ocean Road schlechthin zu betrachten. Diese waren sehr schön und auch ziemlich spektakulär, jedoch total touristenmäßig überlaufen, dass ich da meine kleinen geheimen Orte um mich herum doch ganz schön geniesse!

Und das sind sie dann: die 12 Apostel (heute nur noch 7 und 1/2...)

 

like real tourists: Gruppenfoto, cheers! ;)

Die 'Loch Ard Gorge' von oben...

... von mitten drin...

... und die 'London Bridge'.

Wie haben sogar eine Höhle entdeckt, ziemlich abseits vom Strand und mit absolut niemand anderem um uns herum.

Innen drin hat man die ganze Zeit einen kleinen verschrumpelten Zwerg erwartet, der jede Sekunde aus einer Ecke sppringt.
Ist aber nicht passiert.
Das heißt ich lebe noch, bin nicht zu Tode erschreckt worden!
Ohne es zu bemerken, haben wir ca 2 h in der neu entdeckten Höhle verbracht und haben uns Geschichten ausgedacht, wer dort drin gelebt haben könnte und was dort schon alles passiert sein könnte.

   
 

Und zu guter letzt haben wir uns einen Kaffe in Port Campbell begönnt, nachdem wir den ganzen  Tag unterwegs waren und bisher unentdeckte Höhlen, versunkene Schiffe und geheime Strände und Pfade entdeckt haben. Alles natürlich in Begleitung von little white chocolate dogga... :)

Und natürlich habe ich auch in diesem Blogeintrag wieder einen Link für euch, bei dem ihr euch eventuell ein besseres Bild von meinem Leben hier machen könnt, als ich es in meinen Blogseinträgen beschreiben könnte.


Dieser Link bringt euch direkt zur offiziellen Website der Great Ocean Road:

http://www.visitvictoria.com/Regions/Great-Ocean-Road.aspx


Und damit verabschiede ich mich wieder für ein kleines Weilchen, bis zum nächsten Mal allerseits :-)

Donnerstag, 21.03.2013

Apollo Bay

Weg.

Die Jungs sind weg, Demet ist weg, alle sind weg. Nur das Meer bleibt mir noch.

Am 3 Februar hiess es fuer Demet und mich wieder einmal Abschied nehmen von Melbourne, von der Grossstadt und natuerlich auch von den Freunden, die wir dort kennen und lieb gewonnen haben. Ziel unserer Reise war ein kleines Staedtchen direkt an der Great Ocean Road, genannt Apollo Bay.


Es gibt hier zwar, abgesehen von atemberaubenden Straenden und dem Regenwald, nicht wirklich viel zu sehen,  ich habe mich jedoch sofort in das 'paradise by the sea', wie es am Ortseingang heißt, verliebt. Man ist umgeben vom endlos schimmernden Blau, atemberaubenden Straenden auf der einen und dem tiefen Gruen des Regenwaldes auf der anderen. Sogar eine Seehundkolonie haben wir hier. Natur pur!


Die Haupt-Einkaufsstrasse besteht aus 3 Surf-Shops, 2 Supermaerkten, einer Apotheke, einer Baekerei und vielen Cafes und Restaurants. Man sieht, dass hier das 'Leben zu genießen' wie etwa das Meer und gutes Essen die Oberhand hat.
Aaah! Nicht zu vergessen der Second-Hand-Shop in welchem ich gut und gerne shoppen gehe. Einen Schal (ja, es kann ganz schoen kalt werden hier am zweitsuedlichsten Ende Australiens) fuer 2$, einen Cardigan und eine Hose fuer 5$... Da kann man nicht meckern!

Unsere erste Woche haben wir in einem Hostel verbracht, im "Apollo Bay Backpackers" welches von einer ex-deutschen gemanaget wird.


Das 'Hostel' ist eigentlich nur ein Haus, welches schlicht und einfach zum Hostel umgestaltet wurde. Dementsprechend hat es 4 Zimmer, ein Badezimmer und ein gemeinsames Wohn-/ Esszimmer. Nicht zu vergessen Bruce der Hostelkater der exakt aussieht wie Garfield :-)  Dabei sind wir uns bei Bruce gar nicht mal sicher ob er eigentlich ein Er oder eine Sie ist...

 

Hier haben wir dann (v.l.n.r.) Erik, (ich), Ollie, Alex, Rick, Manuela, Pai, Louise, Kat (und Sam) kennen gelernt und auch das meiste unserer Freizeit gemeinsam verbracht. Mit der  bunt gemixten Gruppe aus England, Deutschland, Korea und Australien wurden dann ganz spontane Kostuem-Parties, Movie-Nights, BBQ's am Strand oder einfach nur ausgelassene Naechte im Pub oder am Strand veranstaltet.


Das doofe an so einer Backpacker-Clique ist nur, dass alle natuerlich auch irgendwann weiterreisen werden was auch bei dieser der Fall war. Deshalb werde ich nun ab morgen wieder "alleine" sein. Macht aber nix, ich hab dann naemlich immer noch Grant&Robert, Josie, Yasmin und Scott&Hunter (alles sehr coole Arbeitskollegen von mir) und natuerlich, wie schon erwaehnt, mein allzu heiss geliebtes Meer und den Regenwald!  

    


Nach der Woche im Backpackers haben Demet und ich unsere 7 Sachen dann auch schon wieder gepackt und sind in unsere erste eigene kleine Wohnung direkt am Meer gezogen. Jawohl, ihr habt richitig gelesen ich habe jetzt meine eigene kleine Wohnung! So richtig mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kueche und Bad!
Das war eigentlich pures Glueck, dass wir an diese Wohnung gekommen sind. Das Haus in welchem sich die Wohnung befindet gehoert naemlich Grant, einem Arbeitskollegen von mir und da es aus 2 separaten Wohnungen besteht, leben wir nun quasi in seinem Haus, haben aber unser komplett eigenes Reich. Daran kann man sich nach ungefaehr 2 Monaten Hostelleben schon sehr bequem gewoehnen... Hach, den grossen Kleiderschrank und mein eigenes Bett werde ich schon ein bisschen vermissen sobald ich wieder auf Tour bin.

Aber ich hab euch ja noch gar nicht erzaehlt warum ich seit nun schon 2 Monaten an ein und demselben Fleck sitze. Ich arbeite hier im zweitaeltesten Leuchtturm Australiens, besser gesagt im anschliessenden Cafe, dem Lightkeepers Cafe. Die Arbeit hier ist auch viel cooler als als doofe Stromtussi neue Vertraege aufzusetzen. Manchmal werde ich hier aber auch im Front Eingang eingezetzt und verlange dann quasi Eintritt zum Leuchtturm (18.50$ !!!) und verkaufe Souvenirs. D.h. ich bin hier mitten im Tourismus-Gewerbe und habe dementsprchend auch sehr viel mit multikulturellen Kunden zu tun aber hey, that's what's travelling all about!!
Das Tolle daran ist, dass ich DIREKT an der Great Ocean Road arbeite und lebe. Dementsprechend habe ich auch ab und an Besuch von Freunden, die die Great Ocean Road machen und mich dann besuchen kommen. Es hat sich naemlich natuerlich bereits rumgesprochen dass Nadine mega Glueck hat und an den schoensten Straenden ganz Australiens lebt und arbeitet. Also kann es schon mal vorkommen, dass ich einfach mal spontan einen Anruf bekomme und es heisst "Ja Nadine, wir sind dann in einer Stunde in Apollo Bay, machen gerade die Great Ocean Road". So bekommt man auch immer wieder bekannte Gesichter zu sehen. Wie zum Beispiel Justina, mit welcher ich Melbourne als Strumtussies unsicher gemacht habe, und Sascha, der im Outback auf unserer Nachbarfarm gearbeitet hat. Da Justina sowieso ziemlich erkaeltet war, gab's fuer sie noch einen kurzen Zwischenstop mit heissem Tee bei uns und dann ging's auch schon wieder weiter. Niiice!

Das grosse Wiedersehen auf grosser Reise mit (v.l.n.r) Justina und Demet :-)

 

Unsere Lieblingsbeschäftigung nach der Arbeit ist ganz eindeutig das Boogie-Boarden. Man kann es als eine Unterart des Surfens bezeichnen. Man reitet nicht stehend auf der Welle sondern liegt mit dem Oberkörper auf dem Boogieboard (ist in etwa halb so groß wie ein Surfboard) und steuert es dann mit entsprechender Verlagerung des Körpergewichtes.

Und jaaa, so ein Wellenritt kann auch mal schief gehen...

 

Fuer alldiejenigen, die interessiert an meinem neuen Arbeitsplatz sind, das ist der dazugehoerige Link:

http://www.lightstation.com/

Auch einen Soundtrack zu unserer Zeit hier haben wir inzwischen. Hört es euch einfach mal an uns stellt euch dabei vor wie wir 5 (Demet, Ollie, Alex, Rick und ich) im eventuell schon schrerottreifen Auto von den Jungs, liebevoll genannt 'Julie' die hügelige Landschaft um uns herum unsicher machen. Dabei kommen dann auch schon mal so Sprüche raus wie: "C´mon Julie, I know that u can get us up this hillie, we belive in you sweetheart!" was übersetzt so viel heißt wie: "Komm schon Julie, du schafftst das, du wirst uns auf dieses Hügelchen rauf bringen, wir glauben an dich!".

http://www.youtube.com/watch?v=lLJf9qJHR3E

(tut mir leid, ich bin zu doof um ein Video direkt hier einzufügen...)

 

 

Ausserdem koenntet  ihr euch meinen neuen Wohnort auf GoogleMaps anschauen wenn ihr moechtet: Gebt einfach 'Apollo Bay, Vic 3233' ein und lasst es euch über Satellit anzeigen. Ihr werdet neidisch werden!!!

Samstag, 26.01.2013

Rainbow Serpent Festival

Ende Januar geht es spontan zum „RAINBOW SERPENT FESTIVAL“. Spontaner als spontan. Spontaner geht schon gar nicht mehr. Es ist Mittwochabend: Justina und ich werden von einem Australier beim Night Market eingeladen mit aufs Festival zu gehen. Aber bei „ach, das ist irgendwas zwischen Hippie und Electro“ und einem Ticketpreis von $250 sind wir uns noch unsicher. Donnerstagabend: beim wöchentlichen Donnerstagspizzaessen meiner Firma entscheiden wir uns doch dazu schnell alles zu organisieren und 4 Tage auf ein Festival zu fahren. Also, zurück im Hostel heißt es: Lift organisieren, Wäsche waschen, Hostel umbuchen, Packen. Wie immer alles chaotisch aber wir schaffen es. Einziges Problem: wie kommen wir aufs Festival?! Beide unter 21, kein Auto, nichts … Nach meinem fast schon enttäuschtem „vielleicht soll es einfach nicht sein“ organisiere ich um 11.30pm unsere Mitfahrgelegenheit. Dank gumtree (dem australischen ebay) finden wir einen jungen Aussie, der zwar ein Auto aber zeitweise keinen Führerschein mehr hat. Eaaasy! Also wird in 1h der Rest organisiert: Zelt, Wäsche, Hostel

 

Nach 5 Stunden Schlaf und einem langen Arbeitstag als Doorknocker erreichen wir fast gemeinsam die Flinders Street. Von Felix leihen wir uns ein kleines 2-Mann-Zelt. 5min später treffen wir Alex, unsere Mitfahrgelegenheit nach Lexton. Und eeendlich geht es mit einem Australier, den wir erst seit 10min kennen, in einem kleinen Automatikwagen mit Justina am Steuer für 4 Tage auf ein Festival, bei dem wir nicht die geringste Ahnung haben WAS genau uns überhaupt erwartet, OB wir überhaupt noch Tickets bekommen können und wo zur Hölle wir auf dem Weg um 11.00pm noch Essen besorgen können. Aber wie gesagt, wir schaffen alles ohne Probleme. $300 ärmer (Ticket+Essen) erreichen wir am Freitagabend nach einem seeehr sehr langen Tag endlich unseren Campingplatz. Unser erster Eindruck: „this is f*cking aaaaawesome!“.

Jeder zweite scheint sein Sofa zum Campen mitgebracht zu haben. Überall bunte Lichter, bunte Klamotten und Kostüme. Das Festivalgelände umfasst dutzende Stände mit wahnnsing leckerem Essen aus allen möglichen Ländern, Stände wie auf jedem guten ReggaeFestival: bunte Klamotten, Schmuck, alles was das Hippieherz begehrt. Auf drei Bühnen gibt es (hauptsächlich) Electro, aber auch Live-Reggae und HipHop. Das Gute ist, dass wir keine Ahnung haben wer eigentlich spielt, uns einfach treiben lassen, einfach dahin gehen wo es uns gefällt. „HAPPY RAINBOW!“ heißt es am Samstag, denn anstatt am 26.01. den Australia Day zu feiern, feiern hier alle alternativ auf dem Festival, in den schrägsten Kostümen (Tierkostüme scheinen dieses Jahr sehr angesagt zu sein.) 3 Tage und 3 kalte Nächte (in einem seeehr sehr luftdurchlässigen Zelt, mit Schlafsack, aber ohne Matratze, verpackt in Massen an Hosen, Shirts und Pullis) entkommen wir unserem LUMO-Alltag und genießen die Zeit zwischen Hängematten, Schlabberhosen und vor der Electro-Main-Stage.

 

Im Nachhinein feiern wir uns selbst ein bisschen dafür, diese Aktion doch noch so spontan durchgezogen zu haben, weil die Zeit auf dem Festival einfach der absolute Hammer und total überwältigend war.

 

Umso dunkler es wurde, umso schoener erschien das Festivalgelaende... 

Da wir natuerlich nicht aus der Masse herausstechen wollten (mit "normalen" Klamotten) haben wir uns einfach mal ganz spontan von unseren Zeltnachbarn (siehe Foto :-) ) "useable clothes" ausgeliehen. Fuck Yeah, wir sind huebsch!

Natuerlich wurden auch Workshops angeboten. Mit dieser netten Gruppe sassen wir fuer ca. 2 Stunden einfach im Zelt und haben gesungen. Ja, gesungen. Aber umgeben von Hunderten von Hippies hat das sogar ziemlich Spass gemacht, einfach in den Tag reinzusingen...

Tag 2, wir haben unsere Outfits nun geaendert ;-)

Nein, ich war nicht auf einem magic mushroom trip! :-)

Just chill out, mate!

Tag 3, Unsere outfits haben sich schon wieder geaendert: Justina ist zu einem Kaenguru und ich zu Winnieh Puh mutiert... Sind wir nicht suess?!

 

Dies war dann die grosse "Opening-Ceremony" in welcher Aboriginie Damen eine Art Freudenstanz auffuehren um die Menge auf das bevorstehende 4-Tages-Festival einzustimmen. Sehr spannend zu sehen :-)

 

 

Und bevor ichs vergesse: Ökoklos! Mit Holzstreu. Ja, auch Klos können erwähnenswert sein. Ich hatte noch nie bessere Festivalklos. Sauberer und hygienischer als alles was ich bisher auf Festivals sehen und riechen musste. Niiiiice. Wollte ich nur mal kurz gesagt haben.

PS: Falls jemand interessiert sein sollte, das ist die Website vom Festival: http://www.rainbowserpent.net/

 

Bis dahin, euer kleiner Winnie the Pooh ;-)

Freitag, 04.01.2013

Melbourne

Nachdem ich eine Woche in Sydney verbracht habe, ging es fuer mich weiter nach Melbourne.

 

Dort habe ich einen ganzen Monat verbracht aber habe um ehrlich zu sein, gar nicht von der Stadt gesehen. Ich bin naemlich Sonntags Abends angekommen und habe Montags gleich angefangen Montag bis Samstag zu arbeiten -fleissig, fleissig-.

Jedoch was ich gesehen habe, war einfach der Hammer!
Im Grunde ist Melbourne die bisher beste Stadt. KUNST, KULTUR, MUSIK. Night Markets in allen möglichen Stadtteilen, Straßenmusiker an jeder Ecke. Obwohl es die zweitgrößte Stadt auf dem roten Kontinent ist, die Straßen in der Inner City vollgestopft sind und es von Fahrradfahren, Kutschen und Trams nur so wimmelt, ist die Atmosphäre hier wirklich angenehm. Viel entspannter als in Sydney. Geht man abends an der Haupteinkaufsstraße zurück zum Hostel findet man hier so gut wie jede Straßenkunst und -musik. Karikaturisten, Bauchtänzerinnen, ein E-Bassist in Hasenkostüm, japanische Trommlerinnen, Hang-Drum-Spieler, Drummer und Sänger, „Magier“, die Glaskugel zwischen ihren Händen schweben lassen, undundund ... Geht man abends zu Fuß los fallen einem noch mehr kleine Dinge auf: in Seitenstraßen versteckte Bars, Art Markets in kleinen Gassen … überhaupt nimmt man im Dunkeln die Leute und die Stadt noch einmal ganz anders war.

Ich laufe seit nun inzwischen 5 Wochen durch alle möglichen Vororte Melbournes: von Hastings, Frankston und Somerville, über Sandringham, Carrum Dawns und Indented Head, bis hin zu Middle Park, East Malvern und Templestowe. Ich arbeite für KK Sales & Marketing. Hört sich besser an als es ist. Denn ich mache nicht mehr als von Tür zu Tür zu laufen, zu klopfen und als Stromtussi den Leuten einen neuen Vertrag für electricity & gas anzudrehen. Und das bei jedem Wetter. Dem Arbeitgeber ist es Wurst ob wir bei angenehmen 25° arbeiten, bei strömenden Regen von einem Vordach zum nächsten rennen, oder bei 35°+ die hügeligen Straßen in Templestowe hochkriechen, um dann, nachdem wir die noch steileren Einfahrten erklommen haben, mit hochrotem Kopf, atemringend an die nächste Tür klopfen und zum 100sten mal unseren Pitch aufsagen, insgeheim aber nur auf ein Glas Wasser hoffen.

 

Man muss dazusagen, das door-to-door-Geschäft in Australien boomt. Auch wenn viele Leute eindeutig genug haben, vom niemals endenden Strom an Salesleuten ist es doch recht einfach ein paar Sales am Tag zu machen. Und wenn dann mal jemand nicht unterschreiben will kann man immer noch einem Glas Wasser oder einem Klo fragen und einfach mal kurz stehen bleiben um mit den Aussies zu quatschen. Man erhält einen interessanten Einblick in das Leben der einzelnen Personen. Ob Aussie, Grieche, Italiener, Deutscher oder Asiate. Melbourne ist multikulturell. An den Türen trifft man Leute aus allen Kontinenten. Jeder hat seine eigene Geschichte, sie hören dir gerne zu, erzählen aber auch selbst gerne mal. Und nicht nur das: um 2 Uhr mittags wird einem das erste Bier angeboten, Softdrinks und frisches Obst werden gerne als Erfrischung mit auf den Weg gegeben.

 

Insgesamt sind wir in unserer Firma mehr als 100 Sales Representatives. Alle unter 30. Alle vertreten LUMO ENERGY. Aufgeteilt in verschiedene Vans und Teams machen wir die Suburbs unsicher. Ich z.B. gehoere zu den "Reversed Cowgirls". Yeehaa! Dass auch Jungs in meinem Team sind stört keinen. Yeaaahaa.
Wie man merkt ist die Firma nicht altzu spießig. Trotzdem kommt man sich in der 5ten Woche vor, wie nach einer Gehirnwäsche. Wacht man morgens auf, hat man den Pitch im Kopf, geht man zur Arbeit, muss man sich 2h lang den gleichen Mist anhören. Jeden Morgen! Soll motivieren. Irgendwie. Jeden Donnerstag gehts zum gemeinsamen Pizzaessen zum „Lucky Coq“. Meistens bezahlen die Teamleader. Niiiiice.

 

 

Wie bereits erwaehnt trifft man immer, immer wieder bekannte Gesichter! *freu*

 

Beautiful sunset at Flinders Street Station!

Hier habe ich mir Melburne im 88ten Stock angeschaut -Eureka Tower- ...

... und DAS ist dann die Aussicht ueber die Stadt!

Justina (links, mit ihr zusammen rocke ich LUMO) und Demet (rechts, mit ihr werde ich danach weiter nach Apollo Bay reisen) und natuerlich meine Wenigkeit ;-)

 

Unsere einfach unvergesslichen 'Goon-Abende' (fuer die, die es nicht wissen: Goon ist der sogenannte Backpacker-Wein weil dieser einfach sooo billig ist und auch sooo scheisse schmeckt) :D

 

Hier ein kleiner Einblick in die wunderschoenen Maerkte von denen ich geschwaermt habe. Dieser z.B. ist der 'Artist-Market' in einer kleinen Seitengasse schraeg gegenueber unseres Hostels.

Uuuund, der Nightmarket, welchen wir so ziemlich jeden Donnerstag Abend mit unserer Anwesenheit beehrt haben. Wunderschoen!

Auch die weltbekannten Australien Opens habe ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Die nette Dame hier kommt auch aus Baden-Wuerttemberg, ist aber leider nachdem dieses Foto entstanden ist ausgeschieden... Gogogo Ba-Wue!!

 

Ja, wie Ihr vielleicht bemerkt habe, hatte ich mal etwas mehr Zeit und habe daher auch etwas mehr Zeit in meinen Blog investiert. Ich hoffe ihr habt Spass beim Durchlesen und ich melde mich bald wieder.

Yeehaa!

Dienstag, 01.01.2013

Silvester

Ich habe mich extra fuer Silvester nach Sydney begeben um das groesste, laengste und teuerste Feuerwerk weltweit zu sehen und es hat sich sowas von gelohnt!! Meine Kamera macht zwar keine atemberaubenden Bilder, aber das Gefuehl kommt rueber :-) Wir hatten einen perfekten Platz. Wir haben die komplette Harbour Bridge gesehen (von wo aus das Hauptfeuerwerk abgefeuert wird) und die komplette Skyline von Sydney, ausserdem haben ca. 10 Jetskies eine kleine Performance unter der Bruecke gemacht. Ausserdem waren wir bis ca. 4 Uhr mittags im Schatten (andere haben den ganzen Tag in der prallen Sonne gewartet), also ein perfekter Platz! Wir haben uns aber auch schon um 7 Uhr morgens dort getroffen und hatten dann Essen und Trinken fuer den ganzen Tag dabei.

 

Hier wohnt die Freundin eines Freundes bei welcher ich ueber Silvester wohnen durfte. Von ihrer Wohnung zum Coogee Strand (das Foto zeigt die Rockpools des Strandes) sind es nur ca. 10 Minuten su Fuss. Wie geil ist das denn bitte?! (Entschuldigt die Aussprache, aber der Strand ist einfach wunderschoen)

Ein Teil unserer Gruppe beim Mittagsschlaf :-)

Ich habe noch nie so viele Menschen auf einem Haufen gesehen, wirklich noch nie! Das Foto entstand um die Mittagszeit d.h. es zeigt den noch relativ leeren Platz!

Nochmal ein kleiner Teil unserer Gruppe. Lawrence (in der Mitte unten) ist Australier, Max (dahinter) Deutscher und Demet (ganz links) kommt sogar aus Schwaebisch Hall :-) Mit ihr gehe ich weiter nach Melbourne.

Wie findet ihr mein neues Make-up?!

Das ist ein Teil des 9 Uhr Feuerwerks. 
 

Na? Hab ich euch zu viel versprochen von unserem Platz? Sicht: PERFEKT!


Das Finale!

 

Dienstag, 25.12.2012

Weihnachten

Dieses Jahr habe ich Weihnachten ein bisschen anders als sonst gefeiert. 
Wir sind auf die Farm des Bruders meiner Gastmutter gefahren und haben da die ganze Familie getroffen. Aber das beste fuer mich war: DER POOL! D.h. ich habe Weihnachten dieses Jahr im Swimmingpool gefeiert. Das war wirklich mal mein Erlebniss wert! Und es gab soooo viel leckeres Essen... Morgens ein grosses Fruehstueck mit Bacon&Eggs, dann morning tea (also Kaffe), mittags dann grosses Mittagessen (wir hatten Spanferkel und Truthahn), vor dem Abenessen dann eine Fingerfoodplatte und dann schliesslich Abenessen. Wenn ihr jetzt denkt, das meiste was ich gemacht habe war essen und schwimmen, dann liegt ihr total richtig :-)

Aber ich muss sagen ein bisschen habe ich den Schnee und die eigene Familie schon vermisst...

Ganz liebe Gruesse, eure Nadine :-)

 

Unser Weihnachtsbaum mit gaaanz vielen Geschenken (ich muss aber dazu sagen, dass wir ca. 20 Leute waren).

Unser 'Weihnachtsmann in action'  dahinter steckt eigentlich nur der cousin ;-)

Was haltet ihr von meinem neuen Weihnachtspullover? Das ist eine Familientradition dass zur Bescherung immer eine Person diesen Pulli tragen muss und da ich Gast war, war es meine Aufgabe die Tradition weiterleben zu lassen ;-)

Meine Geschenke! Ich hab ich total gefreut, dass ich auch kleine Geschenke bekommen habe. Die Eule ist ein Zahnbuerstenhalten und in Hostels seeehr nuetzlich.

Christmas Lunch, also das Weihnachtsmittagessen. In Australien wird Weihnachten nicht am 24. gefeiert wie bei uns, sondern am 25. Eigentlich wird fast ueberall in der Welt Weihnachten am 25. gefeiert bis auf Deutschland...
Seht ihr die Kronen welche wir alle auf haben? Das machen hier in Australien alle, das ist eine Weihnachtstradition. Ich finde das sollten wir in Deutschland auch mal einfuehren, sieht naemlich lustig aus :-)

Der bereits angepriesene Pool!!!

Die 'aftershow party': Wir "Jugendlichen" sassen jeden Abend noch zusammen und haben uns unterhalten und gesungen etc. :-)

Mama (links) & Sohn (rechts)

 Damit ihr auch mal wisst, bei wem ich denn die ganze Zeit gelebt habe.
Das ist die Familie Lindley.
V.l.n.r. Emma (die aelteste Tochter, 26), ihr Ehemann Angus, Isy (die juengste Tochter, 17), meine Gasteltern Barton und Leonie, die zweitaelteste Tochter Philippa (24) und ihr Freund Kevin und schliesslich Tom (der Sohn, 22).
Die zwei in der ersten Reihe sollten euch bekannt sein (Chris & Ich) :-) 

Samstag, 01.12.2012

Moreton Island

Hallochen,

komme gerade zurueck von Moreton Island (habe euch wieder auf der Karte markiert wo das ist) und dachte, ihr wuerdet euch bestimmt ueber Bilder freuen.
Wir waren nur 3 Leute plus unser Tourguide und das war einfach wunderschoen in so einer kleinen Gruppe!

Weitere Erlaeuterungen folgen,
eure Nadine :-)

Blick aus dem Auto auf den 'Highway' am Strand

Mirrapool : Wunderschoener Salzwassersee

Wenn ihr ganz genau hinseht, dann koennt ihr die Delfine sehen :-)

An dem alten Schiffswrack war ich Schnorcheln. Drum herum hat sich ein kleines Riff gebildet und es war einach genial so viele verschiedene Fische life und glitzernd unter Wasser zu sehen. Ich habe einen Blau-Gelb-Gestreiften angefasst der mich daraufhin ziemlich erschrocken angeschaut hat und dann ganz shnell weggeschwommen ist...

Einmal bin ich nur ganz still im Wasser gelegen und habe mich nicht bewegt, dann sind ganz viele Fische gekommen und haben irgendwas von meiner Haut gegessen, ich glaube kleine Luftblaeschen :-)
 

Unser Tourguide Russel

Ein Hammerhai! Der arme Kerl ist wahrscheinlich von einem Schiff gerammt worden und daraufhin gestrandet. Haihaut ist wahnsinnig Rau, fast so wie Schmirgelpapier...
Es war seeehr komisch einem so grossen Hai so nahe zu sein!

Jumpinglessons @ the beach

Unser heimlicher Besucher im Camp: Sleepy. Der gute hat uns ziemlich erschreckt wie er sich so bei Nacht im Muelleimer eingenistet hat. Spaeter an dem Abend hatte ich ihn sogar auf der Hand. Die Dinger sind stark, auch wenn sie absolut nicht so aussehen! Alles in allem war unsere Carpetphyton (das ist die Schlangenrasse) knappe 4 Meter lang... Phytons sind aber nicht giftig, also keine Angst. Ausserdem war sleepy noch ein Baby :-)

Samstag, 03.11.2012

Camping und Branding

Ich befinde mich wieder auf der Tullochard Farm.

Das dritte Foto zeigt uns beim camping mit dem deutschen wwoofer unserer Nachbarfarm. Wir haben uns ursprünglich zum Angeln verabredet bis wir rausgefunden haben, dass keiner von uns angeln kann... Also waren wir nur campen :-)

Auf den letzten 2 Fotos seht  ihr ein traditionelles Branding. Es sieht allerdings schlimmer aus als es ist...

Dienstag, 23.10.2012

Glengowan Farm

Glengowan ist die Farm, auf welcher die Familie, bei welcher wir im Moment leben, früher gelebt hat. Glengowan ist ca. 2 Stunden von Rockwood entfernt.
Ihr könnt übrigens meine Reisen auf der Karte, die immer Rechts neben meinen Bildern angezeigt wird. Ich befinde mich zwar nicht in der Stadt in welcher ich meine Masrkierung gesetzt habe, aber dann habt ihr wenigstens einen Anhaltspunkt :-)

 

Auf der Ladefläche des Pick-Ups zu fahren ist eines der geilsten Gefühle ever! (Hört sich zwar doof an, is aber so)

fascinating landscape :-)

Wenn ihr genau schaut, seht ihr eine Gottesanbeterin (praying mentist) auf meinem Hut.

 

Unser kleiner neuer Freund Fridolin :-) Wenn er anfängt ununterbrochen zu quaken, dann wisser wir dass es in kürze regnen wird.

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